Digitaler Leuchtkasten, die Welt in Bildern

Warum ich diesen Digitalen-Leuchtkasten habe

Bereits mit den Anfängen der Fotografie war es dem Schaffenden, also dem Fotografen, ein Anliegen, die von ihm geschaffenen Aufnahmen der Öffentlichkeit zur Schau zu stellen. Das war in der damaligen Zeit natürlich weitaus schwieriger als es heute ist. So standen dem interessierten Publikum nur Ausstellungen oder später auch Zeitschriften zu Verfügung mit denen die Kunstwerke betrachtet werden konnten.

Das hat sich in der heutigen Zeit natürlich grundlegend geändert. Mit den Möglichkeiten, die das Internet und die immer schnelleren Zugänge zu diesem heute bietet, ist es einfach, ein weltweites und durchaus fachkundiges Publikum zu erreichen.

So möchte auch ich dieses Medium nutzen, um Aufnahmen, die sich im Laufe der Jahre bei mir angesammelt haben, zur Schau zu stellen. Die Bandbreite geht von Landschaftsaufnahmen über Architektur bis hin zu etwas ausgefallenen Versuchen.
Schauen Sie sich um und studieren Sie die Bilder, lassen Sie die Aufnahmen und ihre Stimmung auf sich einwirken. Wer weiß, eventuell sind sogar Aufnahmen dabei die Ihnen ans Herz wachsen.

Meine Kameras - ein Stück in sieben Akten

Angesteckt von der Freude zu fotografieren wurde ich schon im zarten Alter von ca. 12 Jahren. Damals bekam ich meine erste Kamera, eine Agfamatic Pocket von Agfa, um bei einem Schullandheimaufenthalt die zweiwöchigen Aktivitäten für meine Eltern und Mitschüler festzuhalten.
Diese Kamera wurde von einer Agfa Optima 335 abgelöst, hatte man hier doch schon mehrere Möglichkeiten auf die Aufnahme Einfluss zu nehmen.
Auf diese folgte eine Minolta 7000, meine erste Spiegelreflex. Die Möglichkeiten die sich durch die Wechselobjektive bot war umwerfend. Auch das Arbeiten mit dem Dia-Film wurde immer mehr zu einer geliebten Gewohnheit, die ich nicht missen wollte. Zu meinen Favoriten zählten Filme wie Kodachrom, Ektachrome und Elite Chrome von Kodak. Diese Filme boten und bieten eine natürliche Farbwiedergabe und den Vorteil, dass die Aufnahmen auch nach Jahrzehnten noch dieselben Farben haben wie am Tag der Aufnahme.

Als die digitalen Kameras erschwinglich wurden, kam meine erste digitale Kompakt-Kamera, eine HP-635! Die Auflösung der HP-635, mit seinen aus heutiger Sicht nur 2,1 Megapixel, genügte um die Aufnahmen auf 10 x 15 Fotopapier entwickeln zu lassen. Für größere Entwicklungen war leider nicht genügend Spielraum vorhanden. Auch der Einfluss auf die Aufnahme war durch die Einstellungsmöglichkeiten der Kamera sehr begrenzt.

Also wurde die HP-635 von einer Kodak Z740 abgelöst! Bietet die Kodak Z740 doch wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten, die fast einer Spiegelreflex nahe kommen. Durch die Auflösung von 5,0 Megapixeln waren nun auch Entwicklungen bis zu einer Größe von A4 möglich.

Wenn man jedoch viel und unter schwierigen Lichtverhältnissen fotografieren will, dann stößt man mit einer Kamera, die ein fest verbautes Objektiv besitzt, schnell an dessen Grenze. Auch wenn die Kodak Z740 eine Blende von f2,8 bis f8 und ein optisches 10-Fach Zoom mit einer Brennweite von 38 bis 380mm (bei Kleinbild) besitzt, war sie für manche Aufnahmen einfach ungeeignet. Dieses Problem trat beispielsweise bei Aufnahmen auf, die ein Weitwinkel erforderten. War ich doch von der Minolta 7000, mit einem 17mm Weitwinkel, gewohnt alles auf das Bild zu bekommen.

So wurde nach einiger Zeit der Wunsch immer größer, eine Digitale Spiegelreflex zu besitzen. Nach zähen Verhandlungen mit der besten Ehefrau der Welt, kam schließlich eine Nikon D50 ins Haus.
Endlich war es wieder möglich, durch den Einsatz von Wechselobjektiven verschiedener Brennweite und Lichtstärke, so zu fotografieren, wie ich es von der Minolta 7000 gewohnt war.

Ich werde oft gefragt, warum ich mich für eine Nikon entschieden habe. Das war in meinem Fall recht einfach! Natürlich hatte ich die Nikon D50 mit digitalen Spiegelreflex Kameras anderer Hersteller verglichen, die denselben Funktions- und Technikumfang hatten. Auch die Preisklasse war hier relativ identisch. Doch die Nikon D50 lag bei mir einfach besser in der Hand und darauf kommt es letzten Endes an. Das Gefühl mit einer Kamera zu arbeiten, auch nach Stunden, und dabei nicht zu verkrampfen, ist unbezahlbar.

Nach einiger Zeit, in meinem Fall nach zwei Jahren, vermisste ich an der Nikon D50 doch so manche Funktion, welche die Arbeit beim Fotografieren erleichtert. Das war hier beispielsweise eine Abblendtaste, ein beleuchtetes Display auf der Kameraschulter oder eine noch schnellere Verschlusszeit.
So kam es, dass als Nachfolger eine Nikon D70s ins Haus kam. Diese bot die genannten Funktionen (und noch einige mehr) und durch die Weiterverwendung der Objektive (was bei einem Kamerawechsel innerhalb eines Systems nicht verwundert), konnten die Kosten für den Wechsel gering gehalten werden.

Aber es ist wie immer, gute Technik wird verbessert, neue Funktionen kommen in ein Gerät. Als ich den ersten Test der Nikon D300 gelesen hatte, mir in diesem Testbericht die Möglichkeiten aufgezeigt wurden, welche diese Kamera bietet, hatte ich nur einen Wunsch, diese Kamera mein Eigen zu nennen. Der Anschaffungspreis stellte mich jedoch schnell wieder auf die Beine und so hegte ich diesen Wunsch bis zu dem Tag, da mir meine Frau, wie gesagt die beste Ehefrau der Welt, gestattete mir meinen Traum zu erfüllen.
Nun nenne ich eine Nikon D300s mein eigen und ich bin jedes Mal, wenn ich diese DSLR nutze, von der Technik, dem Funktionsumfang und der Zuverlässigkeit aufs Neue begeistert. Der nächste Schritt wäre sicher die Anschaffung einer Vollformat DSLR, da ich aber beschlossen habe, zusammen mit meiner Frau ein hohes Alter zu erreichen, lasse ich diesen Gedanken bei Seite.
Vorerst zumindest…..

Das Zubehör

Im Laufe der Zeit hat sich bei mir natürlich auch das Zubehör erweitert. So ist von einer kleinen Blitzanlage, mehreren Wechselobjektiven verschiedener Brennweite und Lichtstärke bis hin zu einem Fototisch alles vorhanden. Sicher kommt noch so manches hinzu, aber eben nur dann, wenn es auch benötigt und öfter eingesetzt werden muss, denn die Kosten sollte man dabei immer im Auge behalten.

Meine Familie und die Zeit für das Hobby

Wie so oft fehlt jedoch die Zeit sich intensiv mit dem Hobby Fotografie zu beschäftigen. Beruf, soziales Engagement und vor allem die Familie dürfen dabei nie zu kurz kommen. Vor allem meine Familie ist der Ruhepol, den ich brauche um neue Ideen für ein fotografisches Thema zu sammeln und um meine Aufnahmen bewerten zu lassen. Nicht selten finde ich auf Fototouren unterstützung, um Objekte in Szene zu setzen.
Ohne meiner Frau und meinen beiden Kindern wäre ich sicher nicht so, wie ich hoffe, kreativ wie ich bin.
Danke, dass es euch gibt!

Nun wünsche ich Ihnen aber viel Spaß und Freude bei einem Rundgang durch meinen Digitalen-Leuchtkasten.

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